|
In der Tasse liebt man es bunt - Kräuter- und Früchtetee blieb auch in 2005 mit einem Absatzplus von 1,7 % auf 38.780 Tonnen ein blühendes Segment im bundesdeutschen Lebensmittelhandel. Neue Verbraucher eroberten erneut die aromatisierten Kräuter- und Früchtetee-Mischungen mit 11.837 Tonnen (2004: 10.745 Tonnen), während die Basis-Sorten stabil blieben.
Die aktuellen Marktzahlen der Wirtschaftsvereinigung Kräuter- und Früchtetee e. V. (WKF), Hamburg, bescheinigen den mannigfaltigen Kompositionen damit den Hauptanteil an dem positiven Trend. "Das Angebot an Mischungen ist heute größer und vielfältiger denn je", sagt Dr. Monika Beutgen, Geschäftsführerin der WKF. "Und über den reinen Trinkgenuss hinaus stehen wachsender Zusatznutzen sowie auch mehr Emotionalität im Vordergrund."Über 12,9 Milliarden Tassen Kräuter- und Früchtetee (Anm.: auf Basis von 3g pro Tasse gerechnet) wurden im vergangenen Jahr in Deutschland aufgebrüht. Rund 41% davon waren aromatisierte und nicht-aromatisierte Mischungen. Die so genannten Mono-Sorten, deren Hauptvertreter Pfefferminze, Kamille, Hagebutte/Hibiskus, Fenchel und Rotbusch stellen, kamen in 2005 entsprechend mit 59 % (2004: 61,5 %) zum Zug. Vielfalt liegt im Trend, nicht nur bezogen auf den Geschmack, auch auf Nutzen und Anlass. So sonnen sich die Kräuter- und Früchtetee-Mischungen weiterhin in der Gunst der Verbraucher und verkauften sich in 2005 gleich um 7,5 % mehr auf 15.766 Tonnen (2004: 14.666 Tonnen). Die aromatisierten Heißgetränke halten dabei mit 75% den Hauptanteil in diesem Segment. Die nicht-aromatisierten Kompositionen, in 2004 mit 26,7 % an dem Mischungen-Mix beteiligt, blieben mit einem Plus von 0,2 % stabil. Quelle: Wirtschaftsvereinigung Kräuter- und Früchtetee e.V., Juni 2006
|